Handballderby: kann Volketswil den Favoriten ärgern?

Im Handballspiel der Uster Games kommt es zum 1. Liga-Derby Uster gegen Volketswil. Die Rollen sind eigentlich klar verteilt, aber gerade Derbies haben ihre eigenen Gesetze.

Die Rollen für diese Begegnung sind eigentlich klar verteilt. Den Gästen aus Volketswil kommen höhstens Aussenseiter-Chancen zu. Der Aufsteiger hat im bisherigen Meisterschaftsverlauf Lehrgeld zahlen müssen. Volketswil-Trainer Adrian Willhelm sagt denn auch: «Unser Saisonziel ist primär der Ligaerhalt. Gerne hätten wir diesen bereits an Weihnachten sichergestellt. Leider sind wir aber nicht wie gewünscht in die Saison gestartet.» Deshalb müsse sich seine Mannschaft wohl in der Abstiegsrunde behaupten. Wilhelm bleibt aber optimistisch. «In den bisherigen Spielen haben wir gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Dies ist uns allerdings noch nicht über die volle Spielzeig gelungen.» 

Volketswil-Trainer Wilhelm: «Müssen uns nicht verstecken»

Die Red Dragons, wie sich das Ustermer Fanionteam nennt, ihrerseits spielen an der Tabellenspitze. Ihre Stärke beruht auf einem grossen und sehr ausgeglichenen Kader. Für einige Spieler dürfte die Begegnung jedoch noch etwas spezieller sein. In den Reihen der Volketswiler figurieren nämlich mit den Gebrüdern Hirzel (Reto, Andreas und Thomas) sowie Nicolas Keller, Michael Denzler und Rakesh Sherpa gleich sechs Spieler mit Ustermer Vergangenheit. Ein besonderes Spiel dürfte dieses Derby für Rakesh Sherpa sein. Er spielte nicht nur viele Jahre für Uster, nein er besitzt für diese Saison auch eine TFL (Talentförderlizenz) und steht deshalb auch im 2. Liga Team des TV Uster im Tor.  «Auch für mich ist es eine Rückkehr in die Buchholzhalle» erzählt der 35-jährige Coach. Er blickt auf insgesamt fünf Spielzeiten als Spieler beim TV Uster zurück.

«Der Auftritt an den Uster Games vor einer hoffentlich grossen Kulisse ist für uns natürlich eine besondere Motivation. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Derbies immer eigene Regeln haben. Wir werden versuchen mit viel Einsatz und Kampf die handballerischen Defizite, die wir gegenüber Uster aufweisen, auszugleichen. Wir werden 60 Minuten um jeden Ball kämpfen und haben nichts zu verlieren. Ich bin sicher, dass wir den Favoriten so in Bedrängnis bringen können» so Wilhelm.

«Das kann uns nur recht sein. Wir haben schon viele spannende und enge Spiele während der Uster Games gesehen» ergänzt René Pfister. «Für diese Momente, wenn die Halle bebt und Du das Beste aus dir herausholen kannst, arbeitest Du als Sportler doch das ganze Jahr.» Und genau dafür gebe es die Uster Games, fügt Pfister stolz an.

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